RocketTheme Joomla Templates
Home Projekte Würzburg Finanzmarktstabilisierungsgesetz – Ökonomische Konsequenzen der Umsetzung im internationalen Vergleich

Kunde

Beschreibung

Ansprechpartner
Contact & Cooperation Würzburg e. V.
Christian Knörzer (solange bis Projektleiter bestimmt ist): 0177 8427766

Unternehmensinformationen
KPMG ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften weltweit und besteht aus einem Netzwerk rechtlich selbstständiger, nationaler Mitgliedsfirmen mit mehr als 123.000 Mitarbeitern in 145 Ländern. Die Initialen von KPMG stehen für die Gründerväter der Gesellschaft: Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler.

Auch in Deutschland gehört KPMG zu den führenden Unternehmen in diesem Geschäftsfeld. Wir sind mit mehr als 7.700 Mitarbeitern an 23 Standorten vertreten. Unsere starke regionale Präsenz ermöglicht uns, immer nah an unseren Mandanten zu sein - vom mittelständischen Unternehmen bis hin zum weltweit agierenden Konzern. Unsere Leistungen sind in die Geschäftsbereiche Audit, Tax und Advisory gegliedert.

Projektzeitraum
November 2009 bis Ende Januar 2010

Hintergrund
Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wird nach wie vor durch die Finanzmarktkrise belastet. Insbesondere große Bestände von risikobehafteten Wertpapieren und anderen Vermögenswerten mit Ausfallsrisiken belasten noch immer die Bilanzen von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten.

Zur Stabilisierung des Bankensystems und der Wiederherstellung des Vertrauens der Finanzmarktteilnehmer hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten diverse gesetzgeberische Maßnahmen getroffen. Zuletzt hat der Deutsche Bundestag das Finanzmarktstabilisierungsfondsgesetzt (sog. Bad Bank Gesetz) beschlossen, welches im Juli 2009 in Kraft getreten ist. Das Bad Bank-Gesetz ergänzt das Finanzmarktstabilisierungsgesetz vom Oktober 2008, sowie das des Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetzes vom April 2009.

Das Bad Bank-Gesetz soll es Banken ermöglichen ‚Bad Banks’ zu gründen, um strukturierte Wertpapiere, Risikopositionen und nicht-strategienotwendige Geschäftsbereiche auf diese zu übertragen. Hierdurch sollen die Bilanzen der Banken entlastet und die Kreditvergabe angekurbelt werden. Zugleich wird die strategische Neuausrichtung der Banken gefördert

Das Bad Bank-Gesetz sieht 2 Möglichkeiten vor bestimmte Wertpapiere an Zweckgesellschaften bzw. Abwicklungsanstalten zu übertragen, das sog. Zweckgesellschaftsmodell sowie das Konsolidierungsmodell. Unabhängig von der Entscheidung für eines dieser Modelle müssen die übertragenden Banken sämtliche Risiken aus den übertragenden Positionen offenlegen, über eine angemessene Ausstattung mit Eigenmitteln verfügen und über ein nachhaltiges Geschäftsmodell verfügen.

Mit dem Bad Bank-Gesetz nunmehr auch Deutschland wie auch z.B. die Vereinigten Staaten und andere europäische Länder über einen gesetzlichen Rahmen, um Bankenbilanzen zu bereinigen. 

In Deutschland ist die Teilnahme an dem Modell freiwillig; nicht dagegen in den USA.

Das Bad Bank-Gesetz enthält eine Vielzahl interpretationsbedürftiger Regelungen. KPMG unterstützt derzeit Mandanten bei der Klärung wesentlicher Fragestellungen und der abschließenden Beurteilung der Regelungen für Zwecke der Bilanzierung, des Aufsichts- und des Steuerrechts. Die Umsetzung des Bad Bank-Gesetzes verursacht Kosten, die von den Eigentümern der Banken getragen werden sollen. Vor diesem Hintergrund besteht die Notwendigkeit privatrechtliche Alternativen in Erwägung zu ziehen.

Im Rahmen dieses Studienprojektes sollen Lösungsansätze erarbeitet werden, um Unternehmen bei der Umsetzung des Bad Bank-Gesetztes zu unterstützen.

Die Entscheidung für die Teilnahme am Bad-Bank-Modell oder für eine privatwirtschaftliche Alternative erfordert eine detaillierte Analyse der konkreten Auswirkungen des jeweiligen Modells.

Ziel des Projekts
Ziel des Studienprojektes ist es, zu diesem Thema relevante Fragestellungen herauszuarbeiten und Beratungsansätze zu entwickeln, die sich mit den folgenden Fragestellungen befassen:

  • Welches Konzept steckt hinter dem deutschen Bad Bank Gesetz, welche ökonomischen Auswirkungen haben die jeweiligen Modelle und welche konzeptionellen Unterschiede bestehen im internationalen Vergleich?
  • Auf welche Probleme/Fragestellungen werden insbesondere internationale Konzerne mit diversen ausländischen Tochtergesellschaften bei der Umsetzung des Bad Bank Gesetzes stoßen? Existieren privatrechtliche Alternativen zum Bad Bank Modell, die unter Umständen ökonomisch vorteilhafter wären?

Das Studienprojekt mündet in eine Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse, in der im internationalen Vergleichs ein Überblick über die Regelungen des Bad Bank-Gesetztes gegeben werden soll, sowie die Kernfragen aufgezeigt werden, auf die Banken im Rahmen der Umsetzung vermutlich stoßen werden.

Die Chancen für die Projektteilnehmer

  • Einblick in die praktische Arbeit einer der größten Wirtschaftprüfungsgesellschaften
  • Entwicklung eines tieferen Verständnisses über die Hintergründe und Regelungen des einer hochaktuellen Thematik
  • Unterstützung bei der Erarbeitung eines Beratungsansatzes
  • Erlangen von vertieften Kenntnissen des Bad Bank Gesetztes und deren ökonomischen Auswirkungen

Status

Abgeschlossen

Kalender

<<  August 2010  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
        1
  4  5  6  7  8
1112131415
1819202122
2526272829
31     

Featured Links